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Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltung

1.1. Für alle Lieferungen und Leistungen gelten ausschließlich unsere Lieferungsbedingungen.
      Allgemeine Geschäftsbedingungen des Bestellers finden nur dann Anwendung, wenn sie von
      uns ausdrücklich schriftlich anerkannt wurden.

2. Angebot, Vertragsabschluss und Umfang der Lieferung/Leistung

2.1. Unsere Angebote sind freibleibend.

2.2. Aufträge gelten als angenommen, wenn sie durch uns entweder schriftlich bestätigt oder unverzüglich
      nach Auftragseingang bzw. termingemäß ausgeführt werden. Dann gilt die Rechnung als Auftragsbestätigung.

2.3. Für den Umfang der Lieferung ist unsere schriftliche Auftragsbestätigung maßgebend.
      Nebenabreden und Änderungen bedürfen unserer schriftlichen Bestätigung.

2.4 An Kostenvoranschlägen, Zeichnungen, Filmen, Entwürfen oder anderen Unterlagen behalten wir
      uns eigentums- und urheberrechtliche Verwertungsrechte uneingeschränkt vor; sie dürfen Dritten
      nicht zugänglich gemacht werden. Zu Angeboten gehörige Zeichnungen und andere Unterlagen sind,
      wenn uns der Auftrag nicht erteilt wird, unverzüglich zurückzugeben.

2.5. Unvorhergesehene technische Schwierigkeiten, die in der Art des Auftrages wurzeln und dessen
      Ausführung für uns unzumutbar machen, berechtigen uns zum Rücktritt. Der Rücktritt ist unverzüglich
      nach Kenntniserlangung der unvorhersehbaren technischen Schwierigkeiten zu klären.
      Bereits gewährte Gegenleistungen werden unverzüglich zurückerstattet.

3. Preise

3.1. Die Preise gelten mangels besonderer Vereinbarung ab Werk ausschließlich Verpackung.

3.2. Verpackung wird berechnet. Eine Rücknahme von Verpackungsgut kann nicht erfolgen.
      Mehrweggestelle, d.h. Euro-Paletten, Gitterboxen, Dreiba-Transportgestelle groß und klein,
      einseitige B-Gestelle, Holz-A-Böcke, Eisen-A-Böcke, bleiben in unserem Eigentum und müssen
      schnellstmöglich, längstens innerhalb 2 Wochen, zurückgegeben werden, ansonsten erfolgt Berechnung.

3.3. Zu den Preisen kommt die Mehrwertsteuer in der jeweiligen gesetzlichen Höhe hinzu.

4. Zahlung

4.1. Alle Zahlungen sind innerhalb 30 Tagen nach Rechnungsdatum netto frei angegebener Zahlstelle zu leisten.
      Bei Zahlung innerhalb 10 Tagen vom Rechnungsdatum gewähren wir 2% Skonto, sofern nicht
      anders vereinbart.

4.2. Etwaige Skontozusagen gelten nur für denn Fall, dass sich der Besteller nicht mit der Bezahlung früherer
      Lieferungen im Rückstand befindet.

4.3. Bei Zielüberschreitungen werden bankübliche Verzugszinsen, mindestens jedoch 5 Prozentpunkte über dem
      Basiszinssatz bei Bestellern, die Verbraucher sind, und mindestens 8 Prozentpunkte bei Unternehmern
      berechnet, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer. Sie sind höher oder niedriger anzusetzen, wenn wir eine
      Belastung mit einem höheren Zinssatz oder der Besteller eine geringere Belastung nachweist.
      Die Geltendmachung weiteren Verzugsschadens wird hierdurch nicht ausgeschlossen.

4.4. Rechnungsregulierung durch Scheck und Wechsel erfolgt nur zahlungshalber und bedarf bei Wechseln
      unserer vorherigen Zustimmung. Der Besteller trägt alle mit den Wechseln und
      Schecks zusammenhängenden Kosten. Wir haften nicht für die Rechtzeitigkeit des Protestes.

4.5. Die Zurückhaltung von Zahlungen oder die Aufrechnung wegen etwaiger von uns bestrittener und nicht
      rechtskräftig festgestellter Gegenansprüche des Bestellers sind nicht gestattet.

4.6. Gerät der Besteller mit dem Abruf, der Abnahme oder der Abholung der Ware in Verzug,
      oder ist eine Verzögerung des Versandes oder der Zustellung von ihm zu vertreten, so sind wir
      berechtigt, die Ware auf seine Kosten in einem Lagerhaus zu den ortsüblichen Lagerkosten
      unterzubringen und den Warenwert in vollem Umfange zu berechnen. Dem Besteller bleibt der
      Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein niedrigerer Schaden entstanden ist.

5. Lieferzeit

5.1. Termine für Lieferungen und Leistungen sind nur verbindlich, wenn sie von uns ausdrücklich schriftlich
      bestätigt wurden. Die Lieferfrist beginnt mit der Absendung der Auftragsbestätigung,
      jedoch nicht vor Beibringung der vom Besteller zu beschaffenden Unterlagen.

5.2. Die Lieferfrist ist eingehalten, wenn bis zu ihrem Ablauf der Liefergegenstand das Werk verlassen hat oder
      die Versandbereitschaft mitgeteilt ist.

5.3. Die Lieferfrist verlängert sich angemessen bei Maßnahmen im Rahmen von Arbeitskämpfen, insbesondere
      Streik und Aussperrung, sowie beim Eintritt unvorhergesehener Hindernisse, die außerhalb unseres
      Willens liegen, soweit solche Hindernisse nachweislich auf die Fertigstellung oder Ablieferung
      des Liefergegenstandes von erheblichem Einfluss sind. Dies gilt auch, wenn die Umstände
      bei Unterlieferern eintreten. Die vorbezeichneten Umstände sind auch dann von uns nicht zu vertreten,
      wenn sie während eines bereits vorliegenden Verzuges entstehen. Beginn und Ende derartiger Hindernisse
      werden wir in wichtigen Fällen dem Besteller baldmöglichst mitteilen.
      Der Vertragsabschluss erfolgt unter dem Vorbehalt der richtigen und rechtzeitigen Selbstbelieferung
      durch unsere Zulieferer. Dies gilt nur für denn Fall, dass die Nichtlieferung nicht von uns zu vertreten ist,
      insbesondere bei Abschluss eines kongruenten Deckungsgeschäftes mit unserem Zulieferer.
      Der Kunde wird über die Nichtverfügbarkeit der Leistung unverzüglich informiert.
      Die Gegenleistung wird unverzüglich zurückerstattet.

5.4. Geraten wir mit unseren Lieferungen oder Leistungen in Verzug und verlangt der Besteller die Lieferung,
      muss er uns schriftlich eine angemessene Nachfrist setzen.

5.5. Wenn dem Besteller wegen einer Verzögerung, die infolge unseres Verschuldens entstanden ist,
      Schaden erwächst, so ist er unter Ausschluss weiterer Ansprüche berechtigt,
      eine Verzugsentschädigung zu fordern. Sie beträgt für jede volle Woche der Verspätung ½%,
      im ganzen aber höchstens 5% vom Wert desjenigen Teiles unserer Gesamtlieferung, der infolge
      der Verspätung nicht rechtzeitig oder nicht vertragsmäßig benutzt werden kann.

6. Gefahrenübergang und Versand

6.1. Die Gefahr geht spätestens mit der Absendung der Lieferteile auf den Besteller über, und zwar auch dann,
      wenn Teillieferungen erfolgen oder wir noch andere Leistungen z.B. die Versendungskosten oder
      Anfuhr und Aufstellung übernommen haben.
6.2. Verzögert sich der Versand infolge von Umständen, die der Besteller zu vertreten hat, so geht
      die Gefahr vom Tage der Versandbereitschaft auf den Besteller über.
6.3. Auf Wunsch des Bestellers wird auf seine Kosten die Sendung durch uns nach seinen Angaben versichert.

6.4. Teillieferungen sowie Abweichungen von den Bestellmengen bis zu +/-10% sind bei wiederkehrenden
      Lieferaufträgen in zumutbarem Umfang zulässig.

7. Gewährleistung

7.1. Der Besteller hat unsere Lieferungen und Leistungen unverzüglich nach Erhalt zu überprüfen,
      ob Mängel vorliegen. Werden Mängel festgestellt, so sind diese unverzüglich,
      spätestens 3 Tage nach Erhalt, schriftlich geltend zu machen.
      Andernfalls gilt die Abnahme als erteilt. Beanstandete Ware muss dem Unternehmer
      zur Überprüfung auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden. Liegt ein Mangel vor, der bei
      der sofortigen Untersuchung nicht erkennbar ist, so muss die Mängelrüge bei Entdeckung
      unverzüglich erfolgen. Die Abnahme gilt spätestens mit dem Einbau des von uns
      hergestellten Werks oder dessen Verarbeitung als erteilt.

7.2. Für fremde Erzeugnisse beschränkt sich unsere Haftung auf die Abtretung der Gewährleistungsansprüche,
      die uns gegen den Lieferanten des Fremderzeugnisses zustehen. Diese Gewährleistungsansprüche
      entsprechen mindestens den Gewährleistungsansprüchen dieses Vertrages.
      Befriedigt der Dritte berechtigte Ansprüche des Kunden nicht, so haften wir nach Maßgabe unserer AGB.

7.3. Weist die Ware bei Gefahrenübergang einen Sachmangel auf, so sind wir zur Nacherfüllung berechtigt und
      verpflichtet. Die Nacherfüllung erfolgt nach unserer Wahl durch Mängelbeseitigung oder Herstellung
      eines neuen Werkes. Zur Erfüllung dieser Gewährleistung hat der Besteller uns eine
      angemessene Frist zu gewähren. Im Falle der Neuherstellung eines Werkes ist eine
      angemessene Nachfrist produktabhängig zu vereinbaren. Sofern die Nacherfüllung fehlschlägt,
      in einer vom Besteller gesetzten, angemessenen Frist nicht erfolgt oder verweigert wird,
      ist der Besteller berechtigt, seine gesetzlichen Rechte geltend zu machen.

7.4. Die Mängelhaftung bezieht sich nicht auf natürliche Abnutzung, ferner nicht auf Schäden, die nach der
      Gefahrenübergang infolge fehlerhafter oder nachlässiger Behandlung, übermäßiger Beanspruchung oder
      fehlerhafter Konstruktion und/ oder Montage entstehen.

7.5. Durch etwa seitens des Bestellers oder Dritte unsachgemäß ohne vorherige Genehmigung vorgenommene
      Änderung oder Instandsetzungsarbeiten wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben.

8. Allgemeine Haftung

8.1. Wir haften uneingeschränkt nach den gesetzlichen Bestimmungen, wenn der Schaden auf grober
      Fahrlässigkeit oder Vorsatz beruht, oder eine Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz vorgesehen ist oder
      es sich um einen Personenschaden handelt.

8.2. Für die schuldhafte Verletzung vertragswesentlicher Pflichten haften wir im Übrigen nur für den vertrags-
      typischen Schaden und nur bis zur Höhe von 25.000,- € für Sachschäden und 25.000,- € für reine
      Vermögensschäden.

8.3. Weitergehende vertragliche und deliktische Ansprüche sind ausgeschlossen.

8.4 Im Falle der Verletzung vorvertraglicher Pflichten oder eines schon bei Vertragsschluss bestehenden
      Leistungshindernisses (§§ 331 Abs. 2, 311a BGB) beschränkt sich unsere Ersatzpflicht
      auf das negative Interesse.

8.5. Soweit unsere Haftung ausgeschlossen oder beschränkt wird, gilt dies auch für die
      persönliche Haftung unserer Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

8.6. Dem Besteller, der Unternehmer ist, steht ein Rücktritt vom Vertrag nur bei uns zu vertretenden
      Pflichtverletzungen zu.

8.7. Die Gewährleistungsansprüche des Bestellers verjähren in drei Jahren ab Abnahme des Werkes.
      Dementsprechend ist das Recht auf Rücktritt und Minderung nach den gesetzlichen Vorschriften ausgeschlossen.
      Für die Geltendmachung von Personenschäden sowie Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit oder
      auf der Verletzung einer vertragswesentlichen Pflicht beruhen, bleibt es bei der gesetzlichen Verjährung.

9. Eigentumsvorbehalt

9.1. Wir behalten uns das Eigentum an dem Liefergegenstand bis zum Eingang aller Zahlungen aus
      dem Liefervertrag vor. Bei vertragswidrigem Verhalten des Bestellers, insbesondere bei Zahlungsverzug, sind wir
      zur Rücknahme des Liefergegenstandes nach Mahnung berechtigt und der Besteller zur Herausgabe verpflichtet.
      Bei Pfändungen oder sonstigen Eingriffen Dritter hat der Besteller uns unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen.

9.2. Der Besteller ist berechtigt, den Liefergegenstand im ordentlichen Geschäftsgang weiterzuverkaufen.
      Er tritt uns jedoch bereits jetzt alle Forderungen mit sämtlichen Nebenrechten ab,
      die ihm aus der Weiterveräußerung gegen den Abnehmer oder gegen Dritte erwachsen, und zwar gleichgültig,
      ob die Vorbehaltsware ohne oder nach Verarbeitung weiterverkauft wird.
      Zur Entziehung dieser Forderungen ist der Besteller auch nach der Abtretung ermächtigt.
      Unsere Befugnisse, die Forderungen selbst einzuziehen, bleibt hiervon unberührt; jedoch verpflichten
      wir uns, die Forderungen selbst einzuziehen, bleibt hiervon unberührt; jedoch verpflichten wir uns,
      die Forderungen nicht einzuziehen, solange der Besteller seinen Zahlungsverpflichtungen
      ordnungsgemäß nachkommt. Wir können verlangen, dass der Besteller uns die abgetretenen Forderungen und
      deren Schuldner bekannt gibt, alle zum Einzug erforderlichen Angaben macht, die dazugehörigen Unterlagen
      aushändigt und den Schuldnern die Abtretung mitteilt. Wird der Liefergegenstand zusammen mit den
      anderen Waren, die uns nicht gehören, weiterverkauft, so gilt die Forderung des Bestellers gegen
      den Abnehmer in Höhe des zwischen uns und dem Besteller vereinbarten Lieferpreises als abgetreten.

9.3. Die Vereinbarung oder Umbildung von Vorbehaltssachen wird durch den Besteller stets für uns vorgenommen.
      Wird die Vorbehaltssache mit anderen uns nicht gehörenden Gegenständen verarbeitet, so erwerben wir das
      Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der Vorbehaltsache zu den anderen verarbeiteten
      Gegenständen zur Zeit der Verarbeitung. Für die durch Verarbeitung entstehende Sache gilt
      im Übrigen das gleiche wie für die Vorbehaltware.

9.4. Der Besteller ist verpflichtet, den Liefergegenstand während des Bestehens des Eigentumsvorbehalts gegen
      Diebstahl-, Bruch-, Feuer-, Wasser-und sonstige Schäden zu versichern.

9.5. Wird im Zusammenhang mit der Bezahlung des Kaufpreises durch den Besteller eine wechselmäßige
      Haftung für uns begründet, so erlöschen der Eigentumsvorbehalt einschließlich seiner vereinbarten
      Sonderformen, und sonstige zur Zahlungssicherung vereinbarte Sicherheiten nicht vor Einlösung
      des Wechsels durch den Besteller als Bezogenen.

10. Gerichtsstand

10.1. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechtes oder öffentlichrechtliches
       Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag unser
       Geschäftssitz. Wir sind berechtigt, am Hauptsitz des Bestellers zu klagen.

10.2. Vertragsgegenstand ist ausschließlich das hergestellte Werk mit den Eigenschaften und Merkmale sowie dem
       Verwendungszweck gemäß der Produktbeschreibung. Andere oder weitergehende Eigenschaften
       und / oder Merkmale oder ein darüber hinausgehender Verwendungszweck gelten nur dann als vereinbart,
       wenn sie von uns ausdrücklich schriftlich bestätigt werden.

10.3. Weitere Ansprüche des Bestellers, insbesondere Ansprüche auf Ersatz von Schäden,
       die nicht am dem Liefergegenstand selbst entstanden sind, sind ausgeschlossen.


Angebotsbedingungen

1. Preise und Zahlung

1.1 Die Preise haben Gültigkeit bei Abnahme der angefragten Menge. Bei Maß- bzw. Stückzahländerungen sowie
      Einzelnachbestellungen ist eine Neukalkulation erforderlich.

1.2 Anfallende Zuschläge (Überlängen-, Überbreiten-, Modellzuschläge usw.) werden auf die angebotenen
      Preise berechnet.

1.3 Unsere Angebotspreise bzw. Modellzuschläge beziehen sich ausschließlich auf vorgegebene Maße aufgrund
      Zeichnungen. Sollten Sie uns trotzdem Schablonen zusenden, ändert sich der Modellzuschag auf 100%.
      Vermassungstoleranzen gehen zu Lasten des Auftraggebers.

1.4 Bei der Berechnung der Glasfläche wird das kleinstumschriebene Rechteck zugrunde gelegt.

1.5 Bitte beachten Sie, dass für die Berechnung des Siebdruckes das kleinstumschriebene Rechteck der gesamten
      Glasfläche maßgebend ist. Auch bei Teilbedruckungen wird die gesamte Glasfläche berechnet.

1.6 Der Auftragnehmer beabsichtigt, eine Kreditversicherung in Auftragshöhe abzuschließen.
      Sollte diese nicht möglich sein, müssten geeignete Sicherstellungsleistungen vom
      Auftraggeber beigebracht werden.

1.7 Zahlungen im sog. Scheck-Wechsel-Verfahren bedürfen stets der besonderen Vereinbarung.
      Gutschriften über Wechsel und Schecks erfolgen abzüglich der Auslagen mit der Wertstellung
      des Tages, an dem wir über den Gegenwert verfügen können.

1.8 Unsere Forderungen werden sofort fällig, wenn die Zahlungsbedingungen nicht eingehalten oder
      Tatsachen bekannt werden, die darauf schließen lassen, dass unsere Kaufpreisansprüche
      durch mangelnde Leistungsfähigkeit des Käufers gefährdet werden.

1.9 Eine Zahlungsverweigerung oder – Zurückbehalt ist ausgeschlossen, wenn der Käufer den Mangel oder
      sonstigen Beanstandungsgrund kannte und die Ware dennoch abgenommen hat. Dies gilt auch,
      falls er ihm infolge grober Fahrlässigkeit unbekannt geblieben ist, es sei denn,
      dass wir den Mangel oder sonstigen Beanstandungsgrund arglistig verschwiegen oder
      eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen haben.
      Eine Aufrechnung ist nur unbestrittenen oder rechtskräftig festegelegten Gegenforderungen zulässig.
      Ein Zurückbehaltungsrecht aus früheren oder anderen Geschäften der laufenden Geschäftsverbindung
      kann nicht geltend gemacht werden. Im Übrigen darf die Zahlung von Forderungen nicht
      zurückbehalten oder aufgerechnet werden, wenn andere Lieferungen mangelhaft waren.


2. Produkt

2.1 Toleranzen abweichend von den gültigen DIN bzw. EN-Normen sind durch Dreiba Glastechnik
      gegenzuzeichnen. Ansonsten werden Lieferungen nach EN, Richtlinien der Glasindustrie bzw.
      branchenüblichen Toleranzen vorgenommen. Andere Absprachen sind separat zu vereinbaren.

2.2 Dem Auftragnehmer steht das Recht zu, zu den genannten Qualitäten eigenständig einen
      höherwertigen Standart zu produzieren.

2.3 Sämtliche Gläser sind nach dem Einbau mit geeigneten Mitteln zu reinigen, um Visualität und
      Funktionalität nicht zu beeinträchtigen.

2.4 Bei vorgespannten Gläsern dicker als 10mm ist mit leichten Rolleneindrücken im Glas zu
      rechnen (siehe EN 12150).

2.5 Bei Schallschutzglas kann es nach geraumer Zeit zu einer geringfügigen Minderung des
      Schallschutzwertes kommen.

2.6 Bei VSG-Scheiben, deren Kanten sichtbar sind, empfehlen wir das Nachpolieren der gesamten VSG-Einheit, um
      die Parallelität der Einzelscheiben zu garantieren und Folienüberstände zu vermeiden.
      Des Weiteren gilt die DIN EN ISO 12543.

2.7 Bei Isolierglas mit Bohrungen für Punkthalter ist zu beachten: Die Gewährleistungsfrist auf die Dichtigkeit
      des Rad- und Lochverbundes ist separat zu vereinbaren, jedoch höchstens 2 Jahre.

2.8 Bei SG-Verglasungen (Structural glazing) bzw. sichtbarem Rand im Isolierglas sind hinsichtlich der visuellen
      Anforderung individuelle Regelungen zu treffen.

2.9 Bei Isolierglas mit Sonnenschutzgläsern ist zu beachten: Die Funktionswerte wurden nach den gültigen
      DIN/EN-Normen ermittelt, bezogen auf Prüfmuster.
      Diese Werte verändern sich geringfügig je nach Glasart,
      Glasdicke und Abmessung und sind ggf. neu anzufragen.

2.10 Die angegeben srahlungstechnischen Werte sind Rechnungswerte entsprechend DIN 67507 und
       basieren auf einem Glasaufbau (6/16/6). Diese können sich aufgrund von unvermeidbaren Toleranzen
       der Basisgläser bzw. Beschichtungen um ca. 3% absolut ändern. Diese Toleranzen sind bei der
       Beurteilung der sommerlichen Überhitzung von Gebäuden in der Berechnung zu berücksichtigen.

2.11 Sämtliche Schalldämmwerte werden lt. DIN 52210 in Rw = dB für Glas ohne Rahmen angegeben.
       Formatbedingte Abweichungen sind dabei nicht berücksichtigt.

2.12 Sämtliche Ug-Werte beziehen sich auf Berechnungen nach EN 673 bzw. auf Messungen im Plattengerät in
       Scheibenmitte nach EN 674 in vertikal eingebauten Zustand. Formatbedingte Randbeeinflussung bzw.
       Einbaubedienungen können den angebenden Ug-Wert geringfügig verschlechtern.

2.13 Bei Brandschutzglas F 30 ist zu beachten, dass die Gewährleistung 2 Jahre beträgt.

2.14 Bei VSG mit matten Folien können größenabhängige Folienverwerfungen auftreten.
       Diese sind produktionsbedingt und stellen keinen Sachmangel dar.

2.15 Bei allen Sonnen- und Wärmeschutzbeschichtungen kann es zu Farbabweichungen kommen.
       Um ein möglichst homogenes Erscheinungsbild zu erreichen, ist bei der Bestellung ein
       entsprechender Hinweis auf Chargengleichheit notwendig.

2.16 Die Preisstellung für Isolierglas bezieht sich ausschließlich auf Silikone mit UV-Beständigkeit.
       Sollte der Besteller weitere Anforderungen (z.B. SG-Verglasung) an das
       Silikon stellen, sind diese gesondert zu vereinbaren.

2.17 Physikalische Eigenschaften unserer Produkte sind nicht reklamationsfähig, so z.B.:
       a. Interferenzerscheinungen bei Mehrscheiben-Isolierglas
       b. Doppelscheibeneffekt durch barometrische Druckverhältnisse
       c. Kondensation auf den Außenflächen bei Mehrscheiben-Isolierglas
       d. Anisotropien (Irisation) bei Einscheiben-Sicherheitsglas

2.18 Bei Stufenisolierglas, bei der die äußere Scheibe zum Luftzwischenraum beschichtet ist, wird die Fläche
       des Glasüberstandes beschichtet. Es treten an dieser Stelle Verfärbungen auf.
       Das stellt keinen Sachmangel dar.

2.19 Bei Zukaufteilen sind die Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers zu beachten.


3. Lieferung


3.1 Die Rechnungslegung erfolgt nach Lieferung. Teillieferungen sind zulässig.

3.2 Lieferung auf Abruf: Aufträge können bis maximal 2 Wochen nach dem gewünschten
     Fertigstellungstermin/Abruftermin kostenlos gelagert werden. Die Kosten für Speditionslager und
     Lagerrisiko gegen ab diesem Zeitpunkt an den Auftraggeber über. Dreiba Glastechnik ist berechtigt,
     diese Gläser ab diesem Zeitpunkt in Rechnung zu stellen.
     Abrufaufträge sind schriftlich – 5 Tage vor dem gewünschten Liefertermin abzurufen.

3.3 Versand und Verpackung: Soweit die Verpackung, insbesondere Gestelle, Eigentum des Lieferanten sind,
     verwahrt der Besteller sie auf seine Gefahr für uns.
     Bei nicht rechtzeitiger Rückgabe ist der Wert zu ersetzen.

3.4 Ca.-Fertigtermine, die in der Auftragsbestätigung genannt werden, verstehen sich zuzüglich
     Verpackung und Kommissionierung. Fixtermine haben nur Gültigkeit bei schriftlicher Bestätigung durch
     den Auftragnehmer. Die Lieferfrist beginnt mit dem Tage der Klarstellung aller technischen und sonstigen
     Einzelheiten des Auftrages, der Beibringung etwa erforderlicher Unterlagen und der ggf. vereinbarten Anzahlung.
     Sie verlängert sich um den Zeitraum, in dem der Käufer seine Vertragspflichten – innerhalb einer
     laufenden Geschäftsverbindung auch aus anderen Verträgen – in Verzug ist.

3.5 Bei der Produktion hochwertiger Glasscheiben kann es vereinzelt zu Ausfällen durch Bruch oder Fehler kommen.
     Daraus resultierende Folgekosten lehnen wir ab.

3.6 Eine Ausführungs- bzw. Lieferfrist verlängert sich angemessen bei Eintritt höherer Gewalt und allen
     unvorhergesehenen, nach Vertragsabschluss eingetretenen Hindernissen, die wir nicht zu vertreten haben
     (insbesondere auch Betriebsstörungen, Streiks, Aussperrung, Störung der Verkehrswege oder Nichtlieferung
     durch Vorlieferanten), soweit solche Hindernisse nachweislich auf die vorgesehene Ausführung bzw.
     Lieferung von erheblichem Einfluss sind.


4. Mängelrüge

4.1 Die Nacherfüllung erfolgt nach unserer Wahl durch die Beseitigung des Mangels oder Herstellung eines
     neuen Werkes. Der Besteller hat uns dazu eine angemessene Frist zu gewähren. Im Falle der
     Neuherstellung beträgt diese Frist 2 Wochen. Sofern die Nacherfüllung fehlschlägt, in der vom Besteller gesetzten
     angemessenen Frist nicht erfolgt oder verweigert wird, ist der Besteller nach seiner Wahl berechtigt,
     seine gesetzlichen Rechte geltend zu machen.

4.2 Die Konstruktionsdetails und die örtlichen Verhältnisse am Bauwerk sind uns nicht bekannt. Daraus folgt:

     a. Dreiba Glastechnik ist für die Glasstatik nicht verantwortlich.
         Die Preisstellung erfolgt durch Kunden – oder Planungsvorhaben oder aufgrund überschlägiger
         Vordimensionierung unter normalen Bedingungen.
     b. Insbesondere schulden wir keine objektgerechte Statik, sofern keine ausdrücklich vertragliche
         Vereinbarung geschlossen wurde. Eine solche erfolgt nur gegen Berechnung der Mehrkosten.
     c. Bitte beachten Sie eventuelle Schlagschattengefahr vor Ort.
     d. Bei einer Zustimmung im Einzelfall, die durch den Bauherren, dessen Vertreter
         oder durch unseren Kunden zu erwirken ist, sind evtl. Glasänderungen neu zu erfragen.
         Gläser und Muster für Funktionsversuche werden in Rechnung gestellt.

4.3 Wegen der besonderen Eigenschaften unserer Ware, vor allem von Glas und der Gefahr von Beschädigungen,
     ist der Käufer, der Unternehmer ist, zur unverzüglichen Prüfung verpflichtet. Alle offensichtlichen
     und/oder erkannten Mängel, Fehlmengen und Falschlieferungen sind spätestens binnen einer Woche schriftlich
     anzuzeigen. Die schriftliche Anzeige hat in jedem Fall vor dem Einbau oder anderweitigen Verarbeitungen der
     Kaufsache zu erfolgen.

Sofern nichts Spezielles geregelt wurde, finden im Übrigen die allgemeinen Regelungen Anwendung.